Sambia Länder Informationen
Lage: Mittleres Südafrika.
Offizieller Staatsname: Republik Sambia.
Fläche: 752.614 qkm.
Bevölkerungszahl: 11.249.790 (2006).
Bevölkerungsdichte: 15 pro qkm.
Hauptstadt: Lusaka. Einwohner: 1.306.580 (2006).
Geld und kaufen
Victoriafälle
Geographie
Sambia grenzt im Westen an Angola, im Norden an Zaïre, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe und Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias. Im Süden bilden der Fluss Sambesi und der Kariba-See die Grenze zu Simbabwe. Die Viktoria-Fälle am Südende des künstlichen Kariba-Sees sind eines der erstaunlichsten Naturwunder Afrikas, wenn nicht der Welt. Im Osten und Nordosten des Landes steigt das sambische Plateau auf 1200 m an. Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt. Die Tierwelt in den herrlichen Luangwa- und Kafue-Nationalparks ist eine der artenreichsten Afrikas.
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1996. Parlament mit 150 Mitgliedern, außerdem House of Chiefs mit 27 Vertretern ethnischer Gruppen. Staats- und Regierungschef: Levy Patrick Mwanawasa, seit 2002. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Außerdem werden ca. 70 Stammessprachen gesprochen, einschl. Nyanja, Tonga, Bemba, Lozi, Chokwe, Luvale und Lunda.
Religion
50-75 % Christentum ist Staatsreligion, 24-49 % islamische und hinduistische Minderheiten sowie 1 % Anhänger von Naturreligionen.
Ortszeit
MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Sambia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münztelefone (Scheidemünzen) in Postämtern und in den meisten öffentlichen Gebäuden. Eine begrenzte Anzahl von öffentlichen Kartentelefonen gibt es in den größeren Städten. Auslandsgespräche können auch von Hotels aus geführt werden. In Hotels sind die Telefonkosten allerdings am höchsten.
Landesvorwahl: +260. Es gibt Telefonzellen, die meisten Gespräche führt man vom Postamt aus.
Mobiltelefon
GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Telecel (Zambia) Limited, Zambia Telecommunications Ltd. (ZAMTEL) (Internet: http://www.zamtel.zm/zamtel/index.htm ) und Celtel Zambia (Internet: www.zm.celtel.com/en/index.html ). Roaming-Vertäge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich deckt vor allem die größeren Städte im Süden und im Zentrum des Landes ab.
Faxanschlüsse
Gibt es im Hauptpostamt Lusakas (24 Std.) und in den größeren Hotels.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter: Zamnet (Internet: www.zamnet.zm ), Coppernet (Internet: www.coppernet.zm ) und Zamtel (Internet: www.zamtel.zm ). E-Mail-Zugang hat man von Internetcafés in Livingstone und Lusaka.
Telegramme
Können in den Telegraphenämtern der größeren Städte aufgegeben werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.30 Uhr, sonn- u. feiertags geschlossen).
Post
Luftpost nach Europa ist 7-14 Tage unterwegs.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de ) anzufordern.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger von:
(a) EU-Länder: Britische Touristen in einer Gruppe, die von einem sambischen Reiseveranstalter organisiert wird, Irland (Rep.), Malta und Zypern (Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige aller hier nicht genannten EU-Länder) für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen;
(b) Übrige Länder: Antigua & Barbuda, Bahamas, Barbaos, Belize, Botswana, Brunei, Dominica, Fidschi, Grenada, Guyana, Jamaika, Kenia, Kiribati, Lesotho, Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Namibia, Nauru, Rumänien, Salomonen, Samoa, Serbien und Montenegro, Seychellen, Simbabwe, Singapur, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Südafrika, Swasiland, Tansania, Tonga, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Uganda und Vanuatu.
Transit
Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise einschließlich Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Visum.
Visaarten
Touristen-, Geschäfts-, Besuchs- und Transitvisum. Für Kinder ist das Visum kostenlos.
Visagebühren
Deutschland, Österreich
Touristenvisum und Geschäftsvisum bei der Botschaft:
25 € (Einfachvisum, 3 Monate);
50 € (Zweifachvisum, 6 Monate);
75 € (Mehrfachvisum, 6 Monate).
Touristenvisum direkt bei der Einreise:
10 US$ (Tagesvisum), 25-80 US$ je nach Art des Visums. Allerdings bestehen einige Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Schweiz
Touristenvisum und Geschäftsvisum
40 Franken (Einfachvisum, 3 Monate);
65 Franken (Zweifachvisum, 6 Monate);
130 Franken (Mehrfachvisum, 6 Monate).
Touristenvisum direkt bei der Einreise:
10 US$ (Tagesvisum), 25-50 US$ je nach Art des Visums. Allerdings bestehen einige Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Gültigkeitsdauer
Währung
1 Kwacha = 100 Ngwee. Währungskürzel: K, ZMK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5000, 1000, 500, 100, 50 und 20 K; Münzen im Wert von 10, 5, 1 K sowie 25 und 10 Ngwee. Die Münzen sind zwar offizielles Zahlungsmittel, sind aber wegen ihres geringen Wertes nicht im Umlauf.
Geldwechsel
Fremdwährungen werden in offiziellen Banken und Wechselstuben umgetauscht. Wechselbestätigungen sind bis zum Verlassen des Landes aufzuheben.
Kreditkarten
American Express sowie teilweise auch Eurocard, Diners Club, MasterCard und Visa werden in den meisten Hotels, Restaurants, Reisebüros und in den größeren Geschäften akzeptiert. In staatlichen Banken und in der Barclays Bank kann man mit der Visacard am Geldautomaten Bargeld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.15-14.30 Uhr, am ersten und letzten Samstag eines Monats 08.15-10.30 Uhr.
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Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2006 Neujahr. 12. März Tag der Jugend. 14. April Karfreitag. 17. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Afrika-Tag (Jahrestag der Gründung der OAU). 3. Juli Heldengedenktag. 4. Juli Tag der Einheit. 7. Aug. Tag der Bauern. 24. Okt. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. 2007 Neujahr. 12. März Tag der Jugend. 6. April Karfreitag. 9. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Afrika-Tag (Jahrestag der Gründung der OAU). 1. Juli Heldengedenktag. 2. Juli Tag der Einheit. 7. Aug. Tag der Bauern. 24. Okt. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.
Gesundheit
Malariaschutz ganzjährig im ganzen Land erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig chloroquinresistent sein.
Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung: In Städten sind bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv. Sexuelle Kontakte sind stark risikobelastet.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Die Pest kommt in der südlichen Provinz (Namwala-District) vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders in den nördlichen Landesteilen vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen. Für diese sollte eine den Besitz der Medikamente berechtigende Bescheinigung - alles auch in beglaubigter Übersetzung - vorgelegt werden können, weil sonst ggfs. mit Strafverfolgung wegen Drogenbesitzes oder gar Drogenhandels gerechnet werden muss. Unter dem nachfolgenden Link ist eine solche, vom verschreibenden Arzt zu erstellende Bescheinigung, herunterladbar: http://www.bfarm.de/de/btm/form/schengener_3s.pdf . Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Reiseverkehr - International
Sambias nationale Fluggesellschaft heißt Zambian Airways (Q3) (Internet: www.zambianairways.co.zm ). Mehrere internationale Fluggesellschaften, darunter Air France und British Airways, bieten Flugverbindungen nach Lusaka an.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – Lusaka: ca. 17 Std; Wien – Lusaka: 21 Std; Genf – Lusaka: 17 Std; Zürich – Lusaka: ca. 14 Std.
Internationale Flughäfen
Der Flughafen von Lusaka (LUN) liegt 26 km östlich der Stadt. Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Banken, Post, Bars, Restaurants. Flughafen- und Stadtbusse sowie Taxis. Rückfahrt per Taxi von den Hotels Pamodzi, Ridgeway, Intercontinental und Lusaka nach vorheriger Vereinbarung (der Fahrpreis sollte ausgehandelt werden).
Der Flughafen Mfuwe (MFU) befindet sich im Süden des Luangwa Nationalparks, 75 Flugminuten vom Flughafen Lusakas entfernt. Lodges und Safari-Camps bieten Transfermöglichkeiten. Vorausbuchungen bzw. Anmeldungen werden empfohlen
Verbindungen von Mpulungu über den Tanganjika-See und über Kigoma (Tansania) nach Bujumbura in Burundi sowie von Kazungula über den Sambesi nach Botswana.
Bahn
Zwei Strecken verbinden Sambia mit Simbabwe und Tansania. Täglich bieten Zambia Railways eine Verbindung von Livingstone über die Viktoria-Fälle nach Bulawayo und Harare (Simbabwe) an. Die Fahrt dauert 9-12 Std., je nachdem, ob man den normalen oder den Expresszug benutzt. Die Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority (TAZARA) (Internet: www.tazara.co.tz ) verkehren zwischen Kapiri-Mposhi (Sambia) und Dar es Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: 38 Std.). Züge fallen häufig aus, man sollte sich sicherheitshalber vorher beim Fremdenverkehrsamt in Lusaka erkundigen.
Bus/Pkw
Pkw: Die Hauptstraßen führen von Simbabwe über Chirundu oder Kariba nach Livingstone; über Bulawayo und über die Brücke der Viktoriafälle; von Botswana mit der Fähre bei Kazungula bei Livingstone; von Mosambik nach Villa Gambito und Zumbo; von Tansania über Nakonde und Mbala; von Malawi über Chipata und Nyika Plateau und von der Dem. Rep. Kongo über die Straße von Lumbumbashi nach Chingola.
Anmerkung: Wegen Konflikten in der Demokratischen Republik Kongo und in Angola und daraus gelegentlich resultierenden Übergriffen in den Grenzregionen Sambias sollten Fahrten in diese Grenzregionen vermieden werden.
Bus: Busse fahren von Dar es Salaam und Mbeya in Tansania zur Grenze, wo in Busse nach Copperbelt und Lusaka umgestiegen werden kann. Busse verbinden auch Malawi mit Sambia über die Strecke Lilongwe - Lusaka. Vorausbuchung wird empfohlen. Intercape Mainliner (Internet: www.intercape.co.za/index.htm ) und Translux (Internet: www.translux.co.za ) verbinden täglich Johannesburg (Südafrika) mit den Viktoriafällen und mit Sambia.
Mobilität
Flugzeug
Inlandsflüge werden von Zambian Airways (früher Roan Air) angeboten, die nichts mit der ehemaligen und mittlerweile bankrotten staatlichen Fluglinie gleichen Namens zu tun haben. Ein Netz von Flügen vernetzt die wichtigsten Städte und Touristenziele. Flüge sind sicherlich die schnellste und komfortabelste Möglichkeit durch Sambia zu reisen, aber auch die teuerste. Ein einstündiger Flug (z.B. Lusaka-Mfuwe) kostet ungefähr 150 USD einfach. Die eingesetzten Flugzeuge sind oft klein und so ist die Sitzplatzanzahl begrenzt, man sollte sich also rechtzeitig um einen Platz bemühen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit für Gruppne, eigene Maschinen zu chartern. Die Kosten liegen bei genügender Personenzahl nicht viel höher als die regulären Verbindungen.
[bearbeiten] Minibus
Beliebt sind die Minibusse, bei denen es sich um Vans, die mit zusätzlichen Sitzen ausgestattet wurden, handelt. Oft sind sie allerdings nicht zugelassen, unsicher und das Gegenteil von komfortabel. Um ihren Profit zu maximieren stopfen die Fahrer so viele Passagiere und Gepäck (katundu) wie nur irgend möglich in ihre Fahrzeuge. Der Komfort der anderen Passagiere spielt nur eine nachrangige Bedeutung. Auf der anderen Seite gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit die Landbevölkerung mal auf den Zahl zu fühlen und solch eine Fahrt ist definitiv ein besonderes Reiseerlebnis.
Bus
Auch normale Großraumbusse verkehren in Sambia. Diese bieten naturgemäß ausreichend Platz für Passagier und Gepäck. In der Regel sind sie zuverlässiger als die Minibusse und halten sich an Zeitpläne. Tickets können im Voraus erworben werden.
Auto
In Sambia herrscht Linksverkehr - zumindest meistens.
Es gibt einige Autovermietungen in Sambia allerdings sind die Kosten ein Auto zu mieten recht hoch. Ein Auto kostet ungefähr 100 USD pro Tag und viele Straßen des Landes sind in sehr schlechtem Zustand. Schlaglöcher nehmen schon mal die ganze Straße ein und während der Regenzeit werden auch öfter mal Teile von Straßen weggeschwemmt. Außerhalb der Städte gibt es viele unbefestigte Straßen. Obwohl diese einen soliden Eindruck machen ist der Untergrund oft locker. Die Folge sind häufige Unfälle. Die Gefahr sich zu Verfahren besteht aufgrund der geringen Anzahl an Straßen kaum. Ohne Allradantrieb geht zumindest während der Regenzeit nichts und auch das übrige Jahr sollte man auf keinen Fall darauf verzichten. Teilweise hilft allerdings auch ein Allradantrieb in der Regenzeit nichts mehr.
Bahn
Völlig unabhängig vom TAZARA-Streckennetz gibt es auch eine Anzahl an Zugverbindungen im Norden des Landes. Die Hauptstrecke ist sicherlich von Livingstone über Lusaka nach Kitwe. Die Züge sind recht zuverlässig aber auch sehr langsam.
Trampen
Trampen ist populär in Sambia, oft aber ein reines Glückspiel aufgrund des niedrigen Verkehrsaufkommens. Außerdem sollte man beachten, dass wenn man von Einheimischen mitgenommen wird, in der Regel eine Bezahlung erwartet wird.
In Sambia hält man nicht den Daumen nach oben wenn man mitgenommen werden will. Die geeignete Methode ist wie folgt:
1. Gepäck neben der Straße stapeln
2. In den Schatten setzen
3. Wenn man ein Fahrzeug hört oder sieht: aufspringen
4. Zum Gepäck rennen
5. Mit dem ganzen Arm auf und ab winken. Die Handfläche dabei geöffnet nach unten halten
6. Hoffen, dass das Auto anhält
Klima
Tropisches Klima. Durch Hochlage gemäßigte Temperaturen, außer in den Tälern. Es gibt drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September; die heiße Trockenzeit im Oktober und November und die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April.
