Geld und kaufen in Sambia
Kaufen
Früher war Sambias Währung Kwacha (übersetzt "Sonnenaufgang", zur Ehrung der Unabhängigkeit) an den US-Dollar gekoppelt und die Umrechnung war einfach. In den späten 1990ern jedoch wurde der Kurs frei gegeben und hat in der Folgezeit stark an Wert verloren. In den letzten Jahren hat sich der Kurs jedoch anscheinend etwas stabilisiert und ein Umtauschkurs von ungefähr 1 USD = 3.200 Kwacha bzw. 1 EUR = 3.800 Kwacha hat sich herausgebildet (Werte vom März 2006 - im Vergleich zum Vorjahr um 40% gefallen). US-Dollar sind ebenfalls ein gebräuchliches Zahlungsmittel, vor allem bei größeren Käufen.
Wenn man sich der lokalen Ausdrucksweise ein bisschen anpassen möchte, sagt man zu 1000 Kwacha Pin. Die Bezeichnung ist in den 1990ern entstanden, als die Währung so stark an Wert verlor, so dass die Nationalbank nicht mit dem Druck von entsprechend größeren Banknoten hinterkam. Die Menschen mussten oft eine größere Anzahl an Banknoten zusammenheften (englisch to pin). Heute gibt es Banknoten bis 50.000 Kwacha. Trotzdem ist es empfehlenswert auch immer kleinere Noten zur Hand zu haben, da oft nicht auf die großen Banknoten zurückgegeben werden kann.
Geld
Bankautomaten können in den größeren Städten gefunden werden, man sollte aber immer miteinplanen, dass diese eventuell nicht funktionieren. Manche Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten, genauso wie praktisch alle Luxushotels und Safari Lodges. In der Regel ist dann allerdings ein 5-10% Preisaufschlag üblich.
Obwohl andere Zahlungsmethoden neben Bargeld an Bedeutung gewinnen, sollte man sich nicht darauf verlassen. Die beste Methode um regelmäßig an Bargeld zu gelangen ist der Eintausch von Traveler Schecks. Die meisten Hotels und Banken tauschen diese ein, jedoch sollte man bedenken dass der Kurs immer schlechter wird, je weiter man sich außerhalb der großen Städte befindet. Ein bisschen vorausschauende Planung hilft da die Umtauschkosten zu verkleinern.
In den meisten Läden werden fixe Endpreise angegeben und die Besitzer wollen in der Regel nicht über den Preis verhandeln (obwohl es teilweise auch möglich ist). Straßenhändler, Taxifahrer usw., geben oft keine Preise an und der Preis wird hier in der Regel ausgehandelt. Generell kann man davon ausgehen, dass der erstgenannte Preis mindestens doppelt so hoch ist, wie er angemessen wäre.
Trinkgeld ist nicht nötig, wird aber teilweise erwartet. Portiere bekommen ca. 0,50 USD pro Koffer, bessere Restaurants nehmen 10 % service charge oder erwarten ein Trinkgeld in dieser Höhe.
Wenn man größere Mengen eines kleineren Artikels kauft sollte man sich nach einem mbasela fragen. Nach einem lokalen Brauch bekommt man dann nämlich einen Artikel gratis dazu.
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