Namibia Länder Informationen
Südwestafrika.
Offizieller Staatsname: Republik Namibia.
Fläche 824.292 qkm.
Bevölkerungszahl 2.038.790 (2006).
Bevölkerungsdichte 2 pro qkm.
Hauptstadt Windhoek. Einwohner: 277.350 (2006).
Klima in Namibia
Reisen in Namibia
Sicherheit und Gesundheit in Namibia
Sehenswürdigkeiten
Namibia ist ein Staat im Südlichen Afrika und grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botsuana, Simbabwe, Sambia und im Süden an die Republik Südafrika. Die Westgrenze des Landes bildet der hier kalte Südatlantik.
Namibia ist aufgrund seiner einzigartigen Geographie und Tierwelt eines der meist besuchten Länder des Kontinents, und insbesondere für Safaris ein ideales Reiseland. Die vielfach unberührte Natur wird gezielt durch einen ökologischen und nachhaltigen Tourismus geschützt und bewahrt.
Geographie
Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Caprivi-Zipfel, eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.
Nordnamibia - dieses Gebiet war während der südafrikanischen Herrschaft als "Ovamboland" bekannt und ist in fünf administrative Einheiten untergliedert: Ohangwena, Omusati, Oshana, Oshikoto und Otjozondjupa. Die korrekte Bezeichnung für die Region ist heute "Owambo". Es ist die am dichtesten besiedelte Region des Landes und trotzdem hauptsächlich ländlich geprägt. Hier wohnt die größte Volksgruppe Namibias, die Wambo. Sie stellt mehr als die absolute Mehrheit der Bevölkerung.
Nordostnamibia mit dem Caprivizipfel und der Region Kavango - mit den Hauptflüssen ist Nordwestnamibia tropischer und vegetationsreicher aber auch hygienisch schwieriger als das übrige Namibia.
Westnamibia ist die durch den kalten Benguelastrom regenunterdrückte Wüsten- und Küstenregion von Erongo und Kunene (letzteres auch als Nordwestnamibia bezeichnet und weiter unterteilt in Kaokaland - das Land der Himba, sowie Damaraland - mit dem interessanten Ziel Twyfelfontein mit seinen vielen Felszeichnungen und -gravuren, etc...)
Zentralnamibia um die Hauptstadtregion Khomas und die Stadt Windhuk selbst sowie der westliche Teil der Region Otjozondjupa.
Ostnamibia - vor allem die Region Omaheke auch bekannt als das Land der Herero. Eindrucksvoll ist die durch die Kalahari geprägte Landschaft, ansonsten eher landwirtschaftlich als touristisch erschlossen.
Südnamibia umfasst die Regionen Karas und Hardap mit interessanten Reisezielen wie den Fish River Canyon und die Stadt Lüderitz.
Staatsform
Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Hifikepunye Pohamba, seit März 2005; Direktwahl alle 5 Jahre. Regierungschef: Nahas Angula, seit März 2005. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).
Amtssprache ist Englisch (7 %). Afrikaans (60 %) ist Umgangssprache. Deutsch (32 %) ist verbreitet; zahlreiche afrikanische Sprachen wie Ovambo und Herero werden ebenfalls gesprochen. Es Gibt Christen (80-90 %) und Naturreligionen (10-20 %) in Namibia.
MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.
Netzspannung
220/240 V, Wechselstrom, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.
Selbstwählferndienst. Namibia verfügt über ein sehr modernes Telefonnetz.. Es gibt Kartentelefone. Telefonkarten im Wert von N$ 10, N$ 20, N$ 50 sind erhältlich bei der Post und in Teleshops.
GSM 1800 und GSM 900. Hauptnetzbetreiber ist MTC (Mobile Telecommunications Ltd.) (Internet: www.mtc.com.na ). Mobil-Telefone können bei der MTC (Metje & Ziegler Gebäude, Independence Avenue, PO Box 23051 Windhoek, Customer Service (00264) 81 120. Tel. (+2 64) (061) 280 20 00, Fax (+2 64) (061) 280 21 24.) gemietet werden. SIM-Karten dort ebenfalls erhältlich. Mitgebrachte Telefone müssen GSM-Telefone sein. Das D1- und D2-Netz kann in größeren Ortschaften Namibias genutzt werden. Faxgeräte Stehen in den meisten Hotels zur Verfügung.
Internetanbieter sind IML und NCS. Internetcafés sind in Walvis Bay, Windhoek und mittlerweile in allen größeren Ortschaften zu finden.
Der Postdienst ist ausgezeichnet. Luftpost nach Europa ist 4-14 Tage unterwegs.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de ) anzufordern.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und sollte mindestens 2 freie Seiten enthalten.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben), die bei der Einreise gebührenfrei eine "Entry Permit" erhalten:
(a) EU-Länder und Schweiz: Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder ( Ausnahmen: Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern) und Schweiz;
(b) Übrige Länder (Aufenthalte von max. 3 Monaten): Angola, Australien, Botswana, Brasilien, GUS, Island, Japan, Kanada, Kenia, Kuba, Lesotho, Liechtenstein, Malawi, Malaysia, Mosambik, Neuseeland, Norwegen, Sambia, Simbabwe, Singapur, Südafrika, Swasiland, Tansania und USA;
(c) Übrige Länder (Aufenthalte von max. 30 Tagen): Hongkong (China) und Macau (China) ausschließlich für touristische Aufenthalte.
Währung
1 Namibischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: N$, NAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50 und 10 N$. Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cents. Der Namibische Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als gültige Währung akzeptiert wird.
Geldwechsel
Geld kann in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.
Kreditkarten
Diners Club, Eurocard, MasterCard, American Express und Visa werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Mittlerweile kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abgeholt werden. Auch die EC-Karte kann bei einigen Banken verwendet werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Können in Euro ausgestellt sein.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 N$ oder auf 2.000 R begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist auf den eingeführten Betrag begrenzt.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr.
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Reiseverkehr - International
Die nationale Fluggesellschaft Air Namibia (SW) (Internet: www.airnamibia.com ) bietet viermal wöchentlich Nonstopflüge von Frankfurt/M. aus an. Außerdem fliegt LTU International Airlines (Internet: www.ltu.de ) von deutschen Flughäfen und Wien nach Windhoek. Lufthansa fliegt von Frankfurt/M. über Johannesburg nach Windhoek. Es gibt keine Direktflüge von Österreich oder der Schweiz. Die Flüge gehen über Frankfurt/M., Paris oder Johannesburg.c
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – Windhoek: 10 Std; Zürich – Windhoek: 13 Std. 30; Wien - Windhoek: 15 Std.15.
Internationaler Flughafen
Windhoek (WDH) (Windhoek International Airport) (Internet: www.namibweb.com/airport.htm ) liegt 42 km östlich von Windhoek(Fahrzeit 35 Min.). Bank, Post, Autovermietung, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Airportbusse und Taxis stehen zur Verfügung. Die Bushaltestelle für die Abfahrt zum Flughafen liegt an der Ecke Independence Avenue und Peter-Müller-Straße (gegenüber vom Kalahari Sands Hotel). Busse halten an allen großen Hotels in Windhoek. Die Busse fahren ca. 90 Minuten vor Abflug ab.
Bahn
Die einzige internationale Zugverbindung, welche die meisten Städte Namibias mit Windhoek verbindet, führt einmal wöchentlich über Ariamsvlie nach Südafrika. Die beiden Hauptstrecken sind Johannesburg – De Aar – Keetmanshoop – Windhoek und Kapstadt – Windhoek.
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