Sicherheit und Gesundheit in Namibia
Sicherheitslage
Die Kriminalität in den Städten, insbesondere in Windhuk, darf nicht unterschätzt werden, so dass Touristen immer wieder geraten wird, dort bei Dunkelheit nicht auf die Straße zu gehen und für den Heimweg ein Taxi zu nehmen. Eine Fahrt kostet in der Regel unter zwei Euro. Das Straßenbild bestätigt das zumindest, die Wohnhäuser der wirtschaftlich mittleren und oberen Bevölkerungsschichten sind fast ausnahmslos umzäunt, meistens sogar von Mauern umgeben, auf denen zusätzlich Stacheldraht oder Elektrozäune angebracht sind. Wesentlich ist sicherlich auch die wirtschaftliche Abhängigkeit und Nähe zu Südafrika. Viele Versicherungunternehmen, deren Hauptsitze in Südafrika liegen, adaptieren die verschärften Vertragsbedingungen aus Südafrika, so dass Elektrozäune praktisch vorgeschrieben sind. Tagsüber besteht im Allgemeinen keine Gefahr. Generell gilt wie auch für viele andere Reiseziele der Ratschlag, Wertgegenstände nicht auffällig zur Schau zu tragen. Jedoch gilt auch hier: gesunden Menschenverstand walten lassen. Die Hauptstraßen nicht verlassen in der Nacht, dann passiert nichts!
Gesundheit in Namibia
Bei der Einreise nach Namibia besteht keinerlei Impfzwang, zu empfehlen ist eine Impfung gegen Hepatitis A/B. Tropenkrankheiten wie Gelbfieber oder Cholera kommen nicht vor, für die nördlichen Landesteile empfiehlt sich eine Malariaprophylaxe, auf jeden Fall ist in den Abendstunden ein Mückengel und Schutz durch entsprechende Kleidung notwendig. In einigen Landesteilen gibt es Tollwutvorkommen, eine Impfung ist aber nur anzuraten, wenn man sich längere Zeit in diesen Gebieten aufhält.
In den Landesteilen im äußersten Norden (z.B. Caprivi) herrscht Bilharziose-Gefahr, die durch kleine Saugwürmer verursacht wird. Man infiziert sich durch Hautkontakt mit Süßwasser, wodurch die Würmer durch die Haut in den Körper eindringen.
AIDS ist in Namibia sehr stark verbreitet.
Beachten Sie auch die Malaria Informationen auf unserer Seite.

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